05.09.2017

Wölfe-Entdeckerheft erhält Auszeichnung der ‚UN-Dekade Biologische Vielfalt‘

Das vom Verein Pindactica mit Unterstützung der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz entwickelte Entdeckerheft über Wölfe trägt auf vorbildliche Weise zur Vermittlung der Bedeutung biologischer Vielfalt bei und erhält die Auszeichnung der UN-Dekade.

Umweltministerin und Vorsitzende der Stiftung Natur und Umwelt Ulrike Höfken freute sich über die Anerkennung auf Bundesebene. „Das Heft vermittelt auf spielerische Weise viel Wissenswertes über Wölfe und ihre Rolle im Ökosystem. Gleichzeitig geht es auf mögliche Konflikte ein, die durch die Rückkehr der großen Beutegreifer entstehen“, erklärte Höfken. Die Auszeichnung unterstreiche, wie gut und umfassend die Vermittlungsarbeit gelungen sei.

Weiter Informationen finden Sie im PDF oder auch hier:

https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/aktuelle-projekte-beitraege/detail/projekt-details/show/Wettbewerb/2105/

23. Mai 2017

Angst und Faszination - Entdeckerheft zum Thema Wölfe erscheint

Das 20-seitige Mitmach-Heft ergründet, warum uns der Wolf so bewegt. Das Bildungsmaterial für Menschen von 8-108 Jahren steht ab sofort kostenfrei zur Verfügung.

Im Fernsehen, in der Zeitung, im Radio … überall liest man vom Wolf und von neuen Konflikten des „Zusammenlebens“. Erstaunlich dabei: wie weit die Meinungen auseinandergehen und wie emotional die Debatte geführt wird.
Warum bewegt uns der Wolf so sehr?
Welche Meinungen und Positionen gibt es?
Und was haben Rotkäppchen und Kaiser Karl damit zu tun?
Das abwechslungsreiche Heft nähert sich diesen Fragen über vielfältige Rätsel, Spiele, Experimente und Bastelanleitungen. „Neben viel Hintergrundwissen haben wir auch ein Rollenspiel im Heft“, beschreibt Anke Geyer, Vorsitzende des Berliner Bildungsvereins Pindactica. „Wenn man einmal selbst eine Schäferin oder einen Jäger gespielt hat, kann man deren Situation ganz anders nachvollziehen. Das fördert Empathie.“ Das Mitmach-Heft richtet sich in erster Linie an Grundschüler, aber auch Erwachsene werden viel Wissenswertes darin entdecken.

Download vom gesamten Heft.

 

 

 

Das Video der niedersächsischen Landesregierung zeigt, warum Wölfe für das Ökosystem so wichtig sind und wie das Wolfsmanagement die Rückkehr des Wolfes für alle Beteiligten erleichtern soll.

 

 

03. Juli 2016

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz fördert Wanderausstellung zu Wölfen

Die ersten Standorte sind im Hunsrück-Museum Simmern und im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim. Es handelt sich um die Rückkehr der Wölfe, die eine Herausforderung darstellt. Maßnahmen zur Information der Öffentlichkeit, zur Akzeptanzsteigerung sowie zur Schadensprävention und -kompensation sind wichtige Schritte, um die Rückkehr der Wölfe angemessen zu begleiten.
Die Ausstellung behandelt die Biologie des Wolfes, seine Lebensräume, die Jagd, die Ausrottung der Tiere, die Rezeption, die Rolle in anderen Kulturen und die aktuelle Situation zum präventiven Schutz von Nutztieren und die damit verbundene Problematik. Mehr...

 

 

25. Mai. 2016

Strom gegen Wölfe-Video zum Herdenschutz mit Elektozäunen

Das Video von Peter Schanz wurde durch den Bundesverband Berufsschäfer e.V. unter anderem mit Unterstützung der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz realisiert und zeigt, wie sich Schäfer und Ziegenhalter effektiv gegen Übergiffe durch den Wolf schützen können.

 

23. Mai 2016

Umweltministerium: Wolf von Dierdorf kam aus Cuxhafen

Der Wolf, der am 24. und 26. April in einem Damwildgehege bei Dierdorf im Westerwald (Landkreis Neuwied) insgesamt neun Tiere gerissen hat, stammt aus einem Rudel im Landkreis  Cuxhaven (Niedersachsen). Die DNA-Analyse des Senckenberg Instituts hat ergeben, dass von dem gleichen Tier in diesem Jahr bereits Spuren in der Nähe seines Heimatrudels sowie in den Kreisen Lippe, Warendorf und im Rheinisch-Bergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) nachgewiesen wurden. Dies teilte das rheinland-pfälzische Umweltministerium am Dienstag mit. Zudem habe ein DNA-Abgleich ergeben, dass es sich bei dem Dierdorfer Wolf nicht um das wolfsähnliche Tier handelte,  das am 6. Mai  bei Marburg (Hessen) tot aufgefunden wurde.  Seit den Vorfällen im Westerwald seien keine weiteren Spuren des Wolfes festgestellt worden. Mehr...

 

 

11. Mai 2016

Wolf im Westerwald durch DNA-Spuren nachgewiesen

Die Überprüfung von DNA-Spuren an gerissenen Tieren in einem Damwildgehege bei Dierdorf im Landkreis Neuwied hat ergeben, dass die DNA von einem Wolf stammt. „Damit steht fest, dass der Wolf erneut nach Rheinland-Pfalz zurück gekehrt ist“, teilte Umweltministerin Ulrike Höfken am Mittwoch mit. Mehr...

 

 

21. September 2015

Höfken: DNA-Spur weist auf Wolf im Pfälzerwald hin

Die Überprüfung von DNA-Spuren an einem gerissenen Reh im Pfälzerwald hat ergeben, dass die DNA von einem Wolf stammt. „Damit steht fest, dass der Wolf erneut nach Rheinland-Pfalz zurück gekehrt ist“, teilte Umweltministerin Ulrike Höfken am Montag mit. Die gesamte Pressemeldung finden Sie >>hier.

 

11. März 2015

Infoveranstaltung rund um das Thema Leben mit Wölfen in der Aula der Hochschule Trier

Die Stiftung Natur und Umwelt bietet am 21.03.2015 eine Infoveranstaltung rund um das Thema Leben mit Wölfen in der Aula der Hochschule Trier an.
Frau Staatsministerin Ulrike Höfken, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz, wird die Veranstaltung eröffnen.
Neben der Vorstellung des Managementplans zum Umgang mit Wölfen in Rheinland-Pfalz werden die Positionen der Tierhalter, aber auch der Jäger und Naturschützer sowie der Versicherer Raum finden.
Die Infoveranstaltung richtet sich nicht nur an die primär Betroffenen, sondern auch an die breite Öffentlichkeit. Mehr...

 

11. Februar 2015

Höfken stellt Wolfsmanagementplan für Rheinland-Pfalz vor: Rückkehr des Wolfs mit Schäfern, Jägern und Naturschützern vorbereitet

Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit Schäfern, Tierhaltern, Jägern und Naturschützern einen Wolfsmanagementplan erarbeitet und abgestimmt. Umweltministerin Ulrike Höfken stellte den Plan heute zusammen mit Gundolf Bartmann, Vizepräsident des Landesjagdverbands, mit Werner Neumann, Vorsitzender des Landesverbandes der Schaf- und Ziegenhalter sowie Cosima Lindemann vom Naturschutzverband NABU in Rheinland-Pfalz vor. „Mit dem Wolfsmanagementplan bereiten wir uns auf die Rückkehr des Wolfes vor und schaffen geeignete Rahmenbedingungen. Wir stellen Ansprechpartner und unterstützen Landwirtschaft und Schafshalter“, erklärte die Ministerin. So würden Vorsorgemaßnahmen gefördert und im Schadensfall entschädigt. Mehr...